Technique

Explanation of the different printing processes

Basically there are three different original printing techniques: relief printing, intaglio and planographic printing.
    

Woodcut is a relief technique, like the linocut, in which colour is applied to the raised areas instead of the areas that have been cut away. In this process the artist carves a design into a block of wood and then inks the areas that have not been cut away. In the resulting prints, the ink often retains the texture of the woodgrain. The woodcut technique originated in China and has a strong tradition in Japan.    

In all intaglio processes the lines to be printed are below the surface of the plate. After inking and wiping the plate the ink is held in little furrows and pits. Dampened paper is then pressed against the plate to absorb the ink and produce an image in reverse. Since the paper is usually larger than the plate, a mark, called a plate mark, is left on the paper. Recesses are made into the plate by manifold means.  

Etching: The surface of a metal plate, usually copper, is coated with an acid-resistant varnish. The artist then creates an image by scraping away areas of the varnish. The plate is immersed in acid which eats away those parts of the plate no longer protected by the varnish ground. In printing, ink gathers in the recessed areas.  

Drypoint: In contrast to etching drypoint does not require acid to bite the metal plate. In this process a needle is used to cut directly into the plate. Unlike engraving the metal is not permanently removed, but pushed into high ridges to either side of the line. In printing, ink gathers along these ridges which are quickly outworn if not steelfaced.  

Engraving: A technique similar to drypoint. When engraving the artist cuts his design directly in the metal plate. The depth and thickness of the line can be altered by hand pressure.  

Aquatint: An intaglio technique used to produce broad areas of texture instead of thin lines through the controlled application of small particles of resin. These particles are fused to the plate with heat. When the plate is put into an acid bath in order to be bitten, the resin particles protect the small surfaces they cover from the biting. The result is, on the proof, a dark surface that creates the illusion of a tonal range.    

In contrary to the above mentioned techniques lithography does not use a relief. This planographic printing process is based on the principle that grease and water do not mix. The artist draws directly on a limestone block with greasy ink or colour. After being treated with a solution of gum arabic, water and a little nitric acid, the stone is dampened with water. Colour is applied but, being repelled by water, sticks only to the greasy lines. The stone is usually larger than the printing paper and therefore leaves no plate mark. As in all original printing techniques, a separate plate is necessary for every colour.

Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck

Beim Holzschnitt, der ebenso wie der Linolschnitt, eine Hochdrucktechnik ist, schneidet der Künstler die nicht druckenden Teile aus der Oberfläche einer vorbereiteten ein bis mehrere Zentimeter starken Holzplatte heraus. Das so entstandene Druckrelief wird mit einer Walze eingefärbt. Nun wird Papier auf den Holzstock gepresst, wobei die hochstehenden, druckenden Teile die Farbe auf das Papier übertragen. Wie bei allen originalgraphischen Drucktechniken muss bei Mehrfarbendrucken für jede Farbe eine eigene Druckplatte angefertigt werden.  

 

Beim Tiefdruck befindet sich die Farbe in Vertiefungen im Druckstock. Sie muss also vom Papier während des Druckvorgangs herausgesogen werden. In den Druckstock, in der Regel eine Kupferplatte, werden auf vielfältige Weise Vertiefungen eingegraben. Hier gibt es verschiedene Techniken:   

 

Kupferstich: Hier werden mit einem Stichel kleine Gräben ausgehoben, eine heute kaum mehr gebräuchliche Technik.   

 

Radierung: Hier werden die Vertiefungen in der Platte nicht mechanisch sondern chemisch erzeugt. Die Platte wird mit einem Asphaltgrund bedeckt. Der Künstler ritzt das darzustellende Motiv in diese Schicht ein und legt dadurch die Metallplatte an diesen Stellen frei. Beim anschließenden Ätzen frisst die Säure Vertiefungen in die ungeschützten Stellen der Metallplatte, welche später beim Druckvorgang die Farbe wie in Taschen und Gräben aufnehmen.             

 

Kaltnadelradierung: Hierbei wird die Zeichnung nicht eingeätzt wie bei der Radierung, sondern mit einer Metall- oder Edelsteinspitze eingeritzt. Eine Besonderheit ist hier das Entstehen von Graten an der Seite der Linien, da das Metall an den Rand der Einritzung geschoben wird. Diese Grate nutzen sich beim Drucken schnell ab.   

 

Aquatinta: Die polierte Kupferplatte wird im Staubkasten gleichmäßig mit Kolophonium- oder Asphaltpulver bestäubt, welches anschließend aufgeschmolzen wird. Nun werden die nicht zu ätzenden Teile mit Asphaltlack abgedeckt. Beim Ätzen dringt Säure um die Staubkörner herum auf die Platte und schafft die Vertiefungen für die Druckfarbe. Beim Druck entsteht hierdurch der Eindruck von flächigem Farbauftrag.    

 

Nachdem der Kupferplatte auf die verschiedenen Weisen Vertiefungen beigebracht wurden, wird sie vollständig eingefärbt und danach poliert. Die in den Vertiefungen verbleibende Farbe wird an das mit hohem Druck auf die Platte gepresste angefeuchtete Papier abgegeben. Der hierbei entstehende Plattenrand ist ein auffallendes Kennzeichen der Tiefdrucktechniken.     

 

Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Techniken wird bei der Lithographie, der heute bedeutendsten graphischen Drucktechnik, nicht von einem zuvor geschaffenen Relief gedruckt. Dieses Prinzip des Flachdruckes beruht auf der Fähigkeit feinporiger Kalksteinplatten sowohl Fett wie Wasser aufzusaugen, sowie auf dem Prinzip der gegenseitigen Abstoßung von Wasser und fettiger Farbe.    

 

Der Künstler zeichnet sein Motiv mit fetthaltiger Tusche oder Kreide auf eine ca. 10 cm dicke Solnhofer Kalksteinplatte. Eine Mischung aus schwacher Salpetersäure, Wasser und Gummiarabikum wird auf den Stein aufgetragen und bewirkt einerseits das Eindringen des Fettanteils der Lithofarbe in den Stein, andererseits schließt das Gummiarabikum die offenen ungeschützten Steinporen und sorgt mit seiner guten Quellfähigkeit für eine leichte Wasseraufnahme und Farbabstoßung dieser Stellen. Nach sorgfältiger Reinigung des Steins wird nun mit einer Walze Farbe aufgetragen, welche nur an den fetthaltigen Stellen haftet. Beim abschließenden Druck wird der auf dem Stein liegende Papierbogen mit Druck unter der Reiberkante der Reiberpresse hindurch gefahren. Natürlich ist auch hier für jede Farbe eine separate Platte notwendig.  


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